Gartenhausaufbau

Die häufigsten Fehler beim Aufbau

In diesem Beitrag möchten wir auf die Fehler eingehen, die am häufigsten gemacht werden. Im Vorfeld wissen, was passieren kann und aus Fehlern lernen, lautet hier die Devise. Denn nicht immer ist alle Hoffnung verloren, wir zeigen Ihnen für viele Fälle einen Lösungsansatz auf, sollten Sie zu einem Problem gekommen sein.

  1. Die Baugenehmigung: Baugenehmigung beim Gartenhaus? Ja, Sie haben richtig gelesen, auch bei Gartenbauten sind unter gewissen Umständen Baugenehmigungen erforderlich. Hier gibt es große Unterschiede von Bundesland zu Bundesland, weshalb wir keine allgemeine Aussage treffen können. Denn gönnt Ihnen ein Nachbar Ihre neue Ruheoase im Garten nicht und zeigt Sie an, kann es sogar zu einem Rückbau kommen. Immer im Vorfeld klären, was genehmigungspflichtig ist und vielleicht lohnt es sich auch den Nachbarn über Ihr Bauvorhaben zu informieren, um böses Blut zu vermeiden. Und vor allem schont es Nerven und Geldbeutel. Alle Informationen erhalten Sie bei Ihrem zuständigen Bauamt.
  2. Das Fundament: Alles steht und fällt mit einem vernünftigen und stabilen Untergrund – so auch das Gartenhaus. Wenn Sie sich entscheiden das Fundament selbst zu erstellen, informieren Sie sich bitte im Vorfeld über die verschiedenen Fundamentarten und welches für Sie infrage kommt. Sie können auch den Rat und die Hilfe eines Fachmannes in Anspruch nehmen, sollten Sie sich unsicher sein. Hier lieber einmal mehr kontrollieren und Fragen als nach ein paar Wintern oder Herbststürmen vor einem zusammengebrochenen Gartenhaus zu stehen. Information welche Arten von Fundamenten es gibt und für welche Bauten diese sind, erfahren Sie hier bei uns!
  3. Das Holz: Holz ist nicht gleich Holz, auch hier gibt Qualitätsunterschiede, welche vor allem bei einem Gartenhaus schwerwiegende Folgen haben können. Stellen Sie sich bloß vor, die Bohlen reißen so stark, dass das gesamte Haus ein Eigenleben entwickelt und die Statik in Gefahr ist. Achten Sie am besten vor dem Kauf darauf, aus welchem Holz das Wunschhaus gefertigt wurde. Die Produkte in unserem Shop werden aus nordischem, teilweise FSC-Zertifizierten nordischem Fichtenholz hergestellt. Durch die kühleren Temperaturen im hohen Norden wächst das Holz langsamer, was sich positiv auf die Beschaffenheit auswirkt.
  4. Holzpflege: Die meisten unserer Produkte werden aus unbehandeltem Holz hergestellt und verschickt. Das bedeutet, dass Sie das Gartenhaus noch Grundieren/ Lasieren müssen, um es witterungsbeständig zu machen – Holzpflege ist sehr wichtig!. Denn das Holz arbeitet, dies liegt in seiner Natur. Quell- und Schrumpfverhalten bei Trockenheit und Feuchtigkeit sowie vergrauen durch die Sonne sind normal. Dem müssen Sie unbedingt vorbeugen. Nicht nur, dass das Haus unschön aussieht, über kurz oder lang wird die Konstruktion angegriffen und die Stabilität ist nicht mehr gegeben. Moose und Algen greifen Holz stark an, dem beugen Sie mit einer Grundierung/ Imprägnierung vor. Ein Schutzanstrich muss regelmäßig erneuert werden. Je nachdem, wie stark die Farbe verschlissen ist, empfehlen wir alle ein bis zwei Jahre einen Neuanstrich. Die benötigte Farbe erhalten Sie bei uns! Einige unserer Gartenhäuser erhalten Sie auch imprägniert, schauen Sie mal vorbei. Ganz wichtig ist, dass Sie Türen und Fenster ebenfalls streichen. Hier reicht ein Außenanstrich nicht aus! Türen und Fenster verziehen sich und es kann passieren, dass Sie diese irgendwann komplett austauschen müssten. Also bitte auch einen Innenanstrich vornehmen.
  5. Das Dach: Genauso wie das Fundament muss beim Dach auf Perfektion geachtet werden. Andernfalls sitzen Sie irgendwann in einer nassen Hütte oder schlimmer noch, das durchgedrungene Wasser hat die Konstruktion angegriffen und das Dach stürzt zusammen. Sie haben bei vielen unserer Produkte die Möglichkeit, selbstklebende Dachbahnen dazu zu bestellen, teilweise auch Bitumenschindeln. In unserem Ratgeber „Dacheindeckungen“ erläutern wir wie die jeweiligen Dacheindeckungen verbaut werden. Sollten Sie weitere Fragen haben, setzen Sie sich bitte mit einem entsprechenden Fachmann (Dachdecker) in Verbindung, um Schäden am Gartenhaus zu verhindern.
  6. Lichtversorgung: Ein Elektroanschluss für Licht und andere Geräte sollte, wenn das Gartenhaus nicht nur für eine Lagerfläche dient, nicht fehlen. Es erleichtert und verschönert den Aufenthalt im Gartenhaus. Wenn Sie diesen Anschluss vor dem Aufbau vergessen haben miteinzuplanen, ist das nicht tragisch. Auch im Nachhinein kann ein Elektroanschluss verlegt werden. Bitte wenden Sie sich mit Ihrem Wunsch an einen entsprechenden Fachmann, denn falsch angeschlossene Elektronik kann zu schweren Unfällen führen. Kurzschlüsse können Geräte kaputt machen und im schlimmsten Fall zu einem Brand führen. Alternativ zu einem Elektroanschluss, welcher von Ihrem Haus aus gelegt wird, können Sie auch mit Solarplatten Strom erzeugen. Auch hier raten wir zu fachmännischer Unterstützung.
  7. Wasserversorgung: Bei einem Trinkwasseranschluss verhält es sich wie beim Strom. Auch diesen können Sie im Nachhinein installieren. Achten Sie dabei darauf, dass das verwendete Rohr Trinkwasser geeignet und DVGW geprüft ist. Beim verlegen sollte unbedingt auf eine Tiefe von mindestens 50 cm geachtet werden, da das Rohr sonst Gefrierschäden davontragen könnte. Wir raten Ihnen außerdem, wenn Sie Pflanzen im Garten haben, das Regenwasser mittels einer Dachrinne in einer Regentonne zu sammeln und als Brauchwasser zu nutzen. Das Regenwasser ist für die Pflanzen gesünder als das kalte, meist stark kalkhaltige Wasser aus der Leitung. Weitere interessante Informationen zu dem Thema finden Sie in unserem Ratgeber zur Entwässerung.
  8. Eine Versicherung: Die größte Angst bewahrheitet sich: Sie kommen aus Ihrem Urlaub wieder und Ihr Gartenhaus wurde aufgebrochen und leer geräumt. Wer kommt nun für den Schaden auf? Dies ist ein Fall, um den Sie sich am besten direkt nach dem Aufbau kümmern sollten. Es gibt Versicherungen, in welchen Gartenhäuser mitversichert sind, stehen Sie auf dem gleichen Grundstück wie das Wohnhaus. Dies sollten Sie aber noch einmal direkt bei Ihrer Versicherung anfragen. Es gibt online einige Vergleichsrechner, welche Sie nutzen können, um die passende Versicherung zu finden, sollte das Gartenhaus nicht mit abgedeckt sein.

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