6. Aufbau & Inbetriebnahme

Bevor Sie Ihren neuen Holzbackofen das erste Mal benutzen, müssen Sie sich etwas gedulden. Es ist wichtig, den Ofen auf die richtige Weise einzubrennen. Dadurch reduziert sich die Anzahl die Größe der entstehenden Haarrisse.
Die Entstehung ist unvermeidbar und stellt keinen Mangel dar.

Mobile Öfen verfügen über keine dicke Steinkuppel und müssen daher nur einmalig für 2-3 Stunden auf 150-200°C aufgeheizt werden. Die folgende Anleitung gilt für fest gemauerte Öfen.

Ein frisch gemauerter Steinbackofen muss langsam und gründlich über einen Mindestzeitraum von 5Tagen getrocknet werden. Dies vermeidet oder reduziert die Rissbildung, welche durch expandierenden Dampf im Stein und Zement entsteht. Das geschieht, wenn der Ofen bei sehr hohen Temperaturen betrieben wird, solange er noch nicht vollständig getrocknet ist.

Am ersten Tag entfachen Sie ein kleines Feuer in der Mitte des Ofens und lassen Sie die Ofentür offen. Verwenden Sie kleine, trockene Holzscheite und legen Sie diese über mehrere Stunden immer wieder nach. Dabei sollten die Temperaturen 150°C nicht überschreiten. Schließen Sie die Ofentür, damit der Ofen langsam über Nacht abkühlen kann.

Eventuell finden Sie bereits jetzt erste kleine Haarrisse. Versuchen Sie während der Einbrennphase bitte nicht die entstehenden Risse zu reparieren.

Am zweiten Tag wiederholen Sie diesen Vorgang, heizen jedoch bis max. 170°C, am dritten Tag bis max. 200°C, am vierten Tag max. 230°C und am fünften Tag max. 260°C. Am sechsten Tag können Sie den Ofen auf maximale Temperatur erhitzen. Die idealen Temperaturen für Pizza oder Flammkuchen in einem Holzbackofen liegen bei 300-350°C Wandtemperatur.

Jetzt sollten auch die entstandenen Haarrisse verschlossen werden. Erst nachdem der Ofen zum ersten oder zweiten Mal auf Backtemperatur aufgeheizt wurde, werden die entstandenen Haarrisse verschlossen. Haarrisse sind am größten, wenn der Ofen heiß ist. Deshalb wird die Reparatur von Haarrissen im heißen Zustand vorgenommen.

Wenn Sie einen verputzten Ofen haben, verwenden Sie die mit dem Ofen mitgelieferte Spezialfarbe. Mit Hilfe eines Malerpinsels wird die Farbe in die Risse gedrückt. Bei korkbeschichteten Öfen verwenden Sie die mitgelieferte Korkpaste. Mit Hilfe einer kleinen Maurerspachtel wird die Korkmasse in die Risse gedrückt.

Schneiden Sie entlang des Risses mit einem Teppichmesser den Kork V-förmig etwas aus, damit er besser haftet.

Ist die Außenkuppel aus Stein, verwenden Sie etwas dünn angemischtem Ofen- oder Schamottemörtel. Diesen Mörtel drücken Sie mit Hilfe eines Schwammes in den Haarriss.

Wenn der Ofen abkühlt, werden die Reparaturmassen beim zusammenziehen des Risses in den Spalt gedrückt.

In der Regel genügt ein einmaliges Ausbessern. Manchmal muss dieser Vorgang ein oder zwei Mal wiederholt werden, bis der Haarriss endgültig verschlossen ist.

Am Übergang von der Kuppel zur Front entstehen aufgrund unterschiedlicher Materialien die meisten Haarrisse.

Kleben Sie die Frontsteine mit vorher Malerkrepp ab, damit die Steine sauber bleiben. Rund um das Kamin ist es am heißesten. Hier verbrennt der aufgebrachte Kork schnell. Auch der Putz kann hier zerbröseln. Diese Stellen können Sie mit Hochtemperaturkleber oder mit K2 Hochtemperatursilikon verschließen.

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