Ist mein Gartenhaus eigentlich versichert?

Haben Sie sich dazu entschieden, Ihren Garten deutlich durch ein Gartenhaus, eine Grillkota oder eine Saunakota zu bereichern, dann werden Sie natürlich Ihren Neuerwerb liebevoll und wertig ausstatten, um eine wirkliche Wohlfühloase zu schaffen oder nach nordischem Vorbild saunieren zu können. Letztlich haben Sie einige Werte in Ihrem Gartenhaus, die natürlich auch im Visier von Einbrechern liegen können oder die Unwettererscheinungen ziemlich direkt ausgeliefert sind. Was ist im Ernstfall?

Wohngebäudeversicherung übernimmt den größten Schutz

Ihr Gartenhaus zählt als sogenanntes Nebengebäude. Darunter fallen alle Leicht- und Holzbauten, die sich auf Ihrem Grundstück befinden. Die Wohngebäudeversicherung übernimmt beispielsweise alle Schäden, die durch Unwetter (etwa Blitzeinschlag) entstehen oder die Kosten für Aufräumarbeiten nach einem Brand. Das funktioniert allerdings nur dann, wenn das Nebengebäude auch in der Versicherungspolice aufgeführt ist. Haben Sie sich also ein neues Gartenhaus gegönnt, dann sollten Sie umgehend Ihren Versicherungsmakler aufsuchen, um das neue Nebengebäude auch aufzunehmen.

Für die Innenausstattung ist die Hausratversicherung zuständig

Geht es um die Inneneinrichtung Ihres Gartenhauses oder um die Möblierung vor dem Haus, dann greift im Fall des Falles Ihre Hausratversicherung. Hierunter fallen die anfangs erwähnten Einbrüche, aber auch Schäden, die beispielsweise durch eine defekte Wasserleitung entstanden sind. Achtung: Die Versicherung greift nicht, wenn Vorsatz festgestellt werden kann. Vorsatz liegt beispielsweise dann vor, wenn Sie Ihre Möblierung vor dem Gartenhaus stehen lassen, obwohl eine Unwetterwarnung herausgegeben wurde.

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