Den Pool winterfest machen

Welcher Pool kann überwintert werden und wie? Wir klären Ihre offenen Fragen.

Der Pool

Welcher Pool muss winterfest gemacht werden und welcher muss abgebaut werden? Wie überwintert man einen Pool? All diese Fragen werden wir Ihnen nachfolgend beantworten.

Sommer- und Winterpool – der Unterschied

Eigentlich ist es schon bei dem Kauf so, dass Sie sich für eine der beiden Varianten entscheiden. Besitzen Sie einen Pool mit beispielsweise Stahlwänden? Dann haben Sie einen winterfesten Pool, welchen Sie nur über den Winter richtig schützen müssen, um ihn im kommenden Sommer wieder voll auskosten zu können. Bei Pools, welche lediglich einen Stahlrahmen haben, ist es so, dass diese über den Winter abgebaut und an einem trockenen, geschützten Ort eingelagert werden muss.

Der richtige Zeitpunkt

Die Badesaison ist vorüber und der Herbst zieht ein. Um sicherzustellen, dass Ihr Pool keine Frostschäden bekommt, sollte Sie diesen vor dem ersten Frost winterfest machen.

Wasser im Pool

Im Regelfall überwintern Außenpools mit Wasser im Becken. Durch das Wasser im Becken wird die Auskleidung des Pools vor der Witterung sowie Verschmutzungen geschützt. Dennoch gilt es einiges zu beachten, wenn Sie das Wasser im Pool lassen.

Schritt für Schritt in den Winterschlaf

Die Reinigung

Um die optimale Grundlage zur Überwinterung zu schaffen, ist es wichtig, dass das Poolwasser sauber ist. Das bedeutet für Sie, dass Sie das Becken (Wände und Boden) gründlich reinigen müssen. Dafür können Sie einen Poolschwamm nutzen oder, falls vorhanden, einen Poolroboter. Sobald dieser erste Schritt abgeschlossen ist, folgt die Reinigung des Poolwassers. Dieses können Sie wie gewohnt reinigen. Mit einem Kescher entfernen Sie Laub und Äste. Holen Sie auch alle anderen Dinge wie Wasserspielzeug, Leitern, Schläuche, Poolbeleuchtung sowie Filter und Pumpen aus dem Wasser. Dies sollte ordentlich gereinigt und trocken über den Winter gelagert werden.

Das Wasser winterfest machen

Um Kalkablagerungen und Algenbildung über den Winter zu vermeiden, sollten Sie das Wasser durch Poolchemie auf die Überwinterung vorbereiten. Achten Sie dabei auf drei wichtige Faktoren:

Der richtige TA-Wert

Sie müssen mit handelsüblichen Teststreifen oder elektronischen Messgeräten den derzeitigen TA-Wert (bedeutet „totale Alkalinität“) bestimmen. Dieser Wert gibt Ihnen Auskunft, inwieweit das Poolwasser fähig ist, einen variierenden pH-Wert ausgleichen zu können. Im besten Fall liegt der Wert zwischen 100 und 150 ppm. Sollte sich der gemessene Wert unter 100 befinden, können Sie mit Natriumhydrogencarbonat oder einem speziellen pH-Plus-Mittel diesen Wert anheben. Sollte der Wert zu hoch sein, können Sie zu Hydrochloridsäure oder Natriumbisulfat greifen. Beachten Sie bei jedem Mittel bitte die Anweisung des jeweiligen Herstellers auf der Verpackung!

Den pH-Wert richtig einstellen

Um den pH-Wert Ihres Poolwassers bestimmen zu können, können Sie sich Kontrollstreifen aus der Apotheke holen. Ein sehr guter pH-Wert wäre zwischen 7,0 und 7,4. Höhere pH-Werte bedeuten Kalkablagerungen und zu niedrige würden über kurz bedeuten, dass das Wasser die metallischen Teile des Pools, Mörtel und Fugen angreift. Mit handelsüblichen pH-Wert-Senkern und -Hebern können Sie den pH-Wert anpassen.

Auf den Chlor-Wert achten

Bei dem sogenannten freien Chlor sollte der Wert zwischen 0,3 bis 0,6 mg/l und bei gebundenem Chlor bei maximal 0,2 mg/l liegen. Zu hohe Chlorwert können zu Korrosion von Poolbauteilen aus Edelstahl führen. Ist der Wert jedoch zu niedrig, wirkt das Chlor nicht ausreichend bis gar nicht. Das bedeutet freie Bahn für Bakterien und Lagen, welche die Qualität des Poolwassers schnell kippen lässt. Dies macht sich nicht nur optisch bemerkbar, sondern auch im Geruch des Wassers.

Im Handel gibt es außerdem spezielle Zusätze (Wintermittel), welche Sie dem Poolwasser zusätzlich hinzufügen können. Diese Mittel unterdrücken Algenwachstum und mindern den Kalkausfall. Beachten Sie bitte, dass es sich um Wintermittel und nicht um Frostschutzmittel handelt!

Der Wasserspiegel

Die frostigen Temperaturen führen dazu, dass das Wasser in Ihrem Pool zu Eis gefriert. Dies bedeutet, dass sich das Volumen ausdehnt. Aus diesem Grund ist es wichtig, dem Wasser dabei genügend Platz zu bieten, da sonst die Poolwände und auch die Leitungen großen Schaden nehmen können. Lassen Sie mit Hilfe eines Bodensaugers oder einer Tauchpumpe Wasser. Dabei sollten Sie darauf achten, dass das Wasser am Ende ca. 10 cm unterhalb der untersten Düse oder des Skimmers ist.

Die Abdeckung

Nicht zu vergessen und mit am wichtigsten ist die Poolabdeckung. Die Abdeckung hält nämlich nicht nur den Schmutz ab, sondern auch zusätzliches Wasser (durch Regen oder Schneeschmelze). Achten Sie dabei am besten direkt bei dem Kauf Ihres Pools, denn am besten sitzt die genau passende Abdeckung. Achten Sie bei der Abdeckhaube auch auf die Befestigung. Gerade im Herbst und Winter kann es zu starker Windentwicklung kommen. Dies muss die Plane nicht nur überleben, sondern auch auf dem Pool bleiben.

Kontrollieren Sie alles regelmäßig, um rechtzeitig eingreifen zu können, sollte sich beispielsweise die Wasserqualität drastisch verschlechtern oder der Wasserspiegel ansteigen.

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  • Titelbild: ©Gartenhaus-King.de

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