Die Infrarotsauna

Sie interessieren sich für eine Infrarotsauna? Wir geben Ihnen folgend einen Überblick über die Alternative zur klassischen finnischen Sauna.

Was ist Infrarotstrahlung?

Dies sind elektromagnetische Wellen mit einer Länge von 780 Nanometer bis 1 Millimeter. Die für Menschen unsichtbare Strahlung ist nur ein kleiner Teil des gesamten elektromagnetischen Spektrums. Eingereiht wir die Infrarotstrahlung zwischen dem sichtbaren Lichtspektrum und den unsichtbaren Mikrowellen.
Hauptsächlich besteht die Strahlung aus Wärmestrahlung. Diese Wärme entsteht durch die Bewegung von Molekülen und Atomen der Strahlungsquelle. Umso höher die Temperatur ist, desto stärker bewegen sich die Teilchen und somit werden mehr Infrarotstrahlungen gesendet. Sobald die Infrarotstrahlung auf ein Objekt trifft, gibt Sie fast ihre komplette Energie berührungslos an das Objekt ab. Diese Wärme wird nur minimal an die Umgebungsluft abgegeben.
Die größte uns bekannte Infrarotquelle ist die Sonne. Diese macht circa 50 Prozent der Wärmestrahlung aus. Auch Heizkörper, glühende Kohlen, warmes Badewasser sowie Haushaltsgeräte wie Bügeleisen oder ein Föhn geben Infrarotstrahlungen an ihre Umgebung ab. Auch die Umgebungsluft wird erwärmt, aber vor allem Gegenstände, die direkt bestrahlt werden, erwärmen sich.

Was macht die Infrarotstrahlung so besonders?

Infrarotstrahlung ist für das menschliche Auge nicht sichtbar und besteht größtenteils aus thermischer Wärme. Der hohe Wärmeanteil der IR-Strahlung macht diese so interessant für viele unterschiedliche Funktionen. So zum Beispiel bei einer Wärmebehandlung in einer Infrarotkabine, zum Heizen oder Bearbeiten von Rohstoffen. Denn anders als herkömmliche Heizsysteme benötigen Infrarotstrahlen keine Luft, um Wärme zu erzeugen. Sobald Sie auf ein Objekt treffen, wird dieses erwärmt. Diese Eigenschaft macht sie auch so verführerisch, sie für eine Sauna zu nutzen.

Die richtige Nutzung einer Infrarotsauna

Eine Infrarotsauna hat viele positive Wirkungen auf unseren Körper. Um diese vollkommen ausnutzen zu können, möchten wir Ihnen folgend ein paar Tipps geben, um das Saunaerlebnis vollständig spüren zu können.

Vor Beginn

  • Die Saunakabine muss vorgeheizt werden. Dies kann circa 20 Minuten dauern. Stellen Sie hier schon Ihre Wohlfühltemperatur (diese liegt im Regelfall zwischen 30 und 60 Grad Celsius) und die Sitzungsdauer ein (Bei erwachsenen bis maximal 30 Minuten)
  • Schmuck aller Art sollte vor dem Saunieren abgenommen werden.
  • Wie bei der klassischen Sauna heißt es im Bezug zu Kleidung auch hier: Weniger ist mehr. Gehen Sie so leicht bekleidet wie möglich, am besten nackt in die Sauna.
  • Nehmen Sie eine warme Dusche im Vorfeld, trocknen Sie sich gut ab, bevor Sie die Saunakabine betreten.
  • Genug Flüssigkeit im Vorfeld: Am besten trinken Sie 0,5 Liter Wasser, ungesüßten Tee oder Schorle.

Während der Infrarotsitzung

  • Wie bei einer klassischen finnischen Sauna sollten Sie auch in einer Infrarotkabine die Sitz- beziehungsweise Liegefläche mit einem Handtuch abdecken, um das Holz vor herabtropfenden Schweiß zu schützen.
  • Nehmen Sie eine angenehme Haltung ein, diese sollten Sie ab und an wechseln.
  • Durch Licht und Musik können Sie sich eine entspannende Atmosphäre schaffen.
  • Halten Sie genug Abstand zu Keramik- und Vollspektrumstrahler (Verbrennungsgefahr)
  • Nie in die Lichtquelle blicken, setzen Sie gegebenenfalls eine Schutzbrille auf.
  • Sollte Ihnen zu warm werden oder die Luft zu stickig, öffnen Sie die Frischluftzufuhr und Tür, um die Temperatur und Luftqualität zu verbessern.
  • Bei Unwohlsein brechen Sie bitte die Sitzung unverzüglich ab.
  • Bei Verlassen der Kabine reinigen Sie Ihre Sitz- beziehungsweise Liegefläche.

Nach der Sitzung

  • Bleiben Sie, sobald sich die Strahler abgeschaltet haben, noch 5 bis 10 Minuten sitzen. Wickeln Sie sich währenddessen in einen Bademantel oder Handtuch und lassen Ihren Körper noch etwas ruhen.
  • Gehen Sie danach warm duschen und säubern Ihren Körper von dem Schweiß.
  • Nun sollten Sie mindestens wieder 0,5 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen, um den Flüssigkeitsverlusst zu kompensieren.
  • Zur Normalisierung des Mineralstoffhaushalts empfehlen wir Ihnen Obst zu essen.

Wer kann eine Infrarotsauna nutzen?

Ein großer Vorteil der Infrarotsauna ist, dass sie aufgrund ihrer milden Art der Erwärmung und geringen Luftfeuchtigkeit für viele nutzbar ist. Im Vergleich zu einer klassischen finnischen Sauna kann man hier die Temperatur sehr gut regeln und die Sauna so auch für Kinder nutzbar machen. Achten Sie dabei jedoch darauf, dass Kinder niemals ohne eine erwachsene Begleitperson die Saunakabine nutzen sollten. Auch sollte die Temperatur dann geringer sein sowie die Nutzungsdauer auf das Kind abgestimmt werden. Am besten sprechen Sie vor dem ersten Gang in die Infrarotkabine mit Ihrem Kinderarzt darüber.

Wann sollte darauf verzichtet werden?

Bei akuten Infekten, Fieber, frischen Wunden und entzündlichen Erkrankungen sollte auf den Gang in die Saunakabine verzichtet werden. Ebenfalls sollte unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen, Beruhigungsmittel und anderen berauschenden beziehungsweise betäubenden Substanzen Abstand von der Sauna genommen werden. Bei Schwangerschaft, künstlichen Gelenken, Herzschrittmachern, Erkrankungen wie Bluthochdruck und Herzproblemen, Nierenstörungen, Venenverschlüssen oder bei einer Störung des Wärmeempfindens sollten Sie im Vorfeld mit Ihrem Arzt sprechen und klären, ob die Wärmebehandlung für Sie ungefährlich ist.

Wie oft kann/ darf man in die Infrarotkabine?

Eine pauschale Antwort gibt es hier nicht. Wenn Sie die Sauna nutzen, um Ihr Immunsystem zu stärken, ist ein regelmäßiger Gang „Pflicht“. Nutzen Sie sie ausschließlich zur Entspannung, reicht die sporadische Nutzung aus.

Haben Sie einen Keramik- oder Flächenstrahler, ist die tägliche Nutzung möglich. Bei einer Sauna mit Vollspektrumstrahler sollten Sie nicht mehr als dreimal in der Woche saunieren. Die Sitzung sollte nie länger als 30 Minuten sein und anders als bei der klassischen Sauna mit zwei bis drei Saunagängen sollte man bei einer Infrarotkabine nur eine Sitzung am Tag machen. Zum einen kann es bei längeren Sitzungen zu einer thermischen Überlastung des Körpers kommen zum anderen ist ein zu intensiver Konsum von Infrarot-A-Strahlen nicht gesund für Ihre Haut.

Die Reinigung der Kabine

Um die Infrarotkabine solange wie möglich nutzen zu können, sollten Sie die Pflege dieser nicht vernachlässigen. Bitte reinigen Sie Ihre Sauna erst, wenn diese vollständig abgekühlt und belüftet ist.

Das A und O ist ein Handtuch auf Sitz- beziehungsweise Liegefläche. Um den Fußboden zu schützen, legen Sie eine hitzebeständige Kunststoffmatte oder einen abwischbaren Korkboden hin. Diese Vorkehrungen schützen das Holz vor Schweiß. Denn hier bilden sich nach der Zeit Viren, Bakterien und Pilze. Reinigen Sie nach jedem Saunagang die Sitz- und Liegefläche. Die Tür sollte nach dem Saunieren offen stehen bleiben, damit die Sauna vollständig ausgelüftet wird.

Reinigen Sie die Sauna regelmäßig. Bequem können Sie mit einem Sauger Staub, Krümel und Haare entfernen. Mit Seifenwasser und einem Mikrofasertuch können Sie die Sauna säubern. Hinterher noch einmal mit klarem Wasser nachwischen und anschließend trocken reiben. Nutzen Sie bitte keine aggressiven Reiniger für die Innenreinigung. Scheuer- und Bleichmittel greifen das Holz an und es wird unansehnlich. Es kann im Laufe der Zeit dazu kommen, dass sich Flecken am Holz bilden. Diese lassen sich leicht mit handelsüblichen, feinen Schleifpapier (Körnung 180 bis 200) entfernen. Achten Sie dabei jedoch darauf, dass Sie sanft in Richtung der Maserung schleifen. Nach dem Schleifen einfach feucht abwischen und fertig. Weitere Tipps und Tricks dazu finden Sie hier.

Wenn dieser Ratgeber hilfreich war oder Sie weitere Anmerkungen zum Thema Infrarotsauna haben, freuen wir uns auf Ihren Kommentar. Sollte Sie nun die Lust auf eine Infrarotsauna gepackt haben, schauen Sie hier vorbei!

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