Saunaöfen und ihre Befeuerung

Welche Saunaöfen gibt es

Saunaöfen sind inzwischen richtige Hightech Geräte, welche hoch energieeffizient arbeiten, Ihre Sauna schnell aufheizen und auch zwischen trockener und feuchter Hitze unterscheiden. Sie haben die Auswahl zwischen dem klassischen Holzofen und Elektroöfen, welche unterschiedliche Leistung haben. Je nach Saunagröße und Geschmack gibt es den richtigen Ofen.

Der Holzofen

In traditionellen finnischen Saunen wird vor allem der Holzsaunaofen eingesetzt. Die Steine werden hier wie bei einem Kaminofen durch ein Holzfeuer erhitzt. Dieser Saunaofen macht das Saunieren durch das Knistern und Knacken des Holzes zu einem einmaligen Erlebnis. Beim Beobachten der Flammen hat man geradezu ein Erlebnis, welches einer Meditation gleicht und sehr entspannend wirkt. Der Holzofen eignet sich vor allem für Außensaunen und durch seine autarke, stromunabhängige Bauweise kann er auch für Saunen in Schrebergärten genutzt werden.

Der 400 Volt Starkstromofen

Dieser Saunaofen ist ideal für mittelgroße bis große Saunen. Seine hohe Leistung heizt die Sauna binnen kürzester Zeit auf, sodass Sie nach einem langen Arbeitstag nicht lang warten müssen, um die wohlverdiente Entspannungskur machen zu können. Wenn Sie jetzt bedenken wegen des Energieverbrauchs haben, können wir Sie beruhigen. In diesem Fall heißt mehr Leistung nicht gleichzeitig höherer Energieverbrauch. Der Ofen muss nicht durchgängig heizen, um die Sauna auf konstanter Temperatur zu halten. Wichtig bei dieser Art von Saunaofen ist, dass der Anschluss sowie auch die Wartung ausschließlich von einem Elektriker gemacht werden darf.

Der 230 Volt Plug & Play Saunaofen

Dieser Saunaofen zeichnet sich durch seine einfache Handhabung aus. Sie müssen den Saunaofen nur einstecken und Ihr Saunaspaß kann beginnen. Für den Anschluss genügt eine handelsübliche Steckdose, so entstehen Ihnen auch keine weiteren Kosten durch einen Fachmann. Gerade die Einfachheit in der Anwendung macht den Ofen so beliebt. Außerdem sind Sie energieeffizient und sparsamer als die 400 Volt Öfen. Dennoch kommt es bei der Energieeffizienz auch auf die Isolierung Ihrer Sauna an. Dieser Ofen ist vor allem für Innensaunen geeignet.

Der Bio Kombi Saunaofen

Für Abwechslung beim Saunieren sorgen unsere 4-in-1 Geräte. Neben dem herkömmlichen Saunieren haben Sie mit diesem Ofen auch die Möglichkeit ein Wohltuendes Dampf- oder Kräuterbad zu machen. Der eingebaute Wasserspeicher sowie die Verdampfeinheit machen dies möglich. Sowohl die Temperatur als auch die Luftfeuchtigkeit können Sie über die Steuerung einstellen. So können Sie beispielsweise eine hohe Luftfeuchtigkeit bei niedriger Temperatur erhalten. Ein Dampfbad wirkt sich sehr entspannend auf die Atemwege aus und durch den Zusatz von Kräutern oder ätherischen Ölen kann dieser Effekt noch verstärkt werden. Ein ausgiebiges Dampfbad wirkt sich auch positiv auf die Haut aus, da es die Poren öffnet und reinigt.

Welche Leistung der Ofen haben sollte

Generell sollten Sie darauf achten einen Ofen zu wählen, welcher der Größe Ihrer Sauna entspricht. Ein zu kleiner Ofen heizt die Sauna nicht auf die gewünschte Temperatur und ein zu großer Saunaofen bringt keine Vorteile, sondern verbraucht nur mehr Energie. Um einen groben Richtwert zu haben, nehmen Sie das Volumen Ihrer Sauna und teilen es durch 1,5. So erhalten Sie die ungefähre Leistungsstärke, welche Ihr zukünftiger Saunaofen besitzen sollte. Achten Sie bei Ihrer Sauna auf gute Isolierung, um die erbrachte Energie nicht zu verschwenden. Sollten Sie dazu Fragen haben, wenden Sie sich im Zweifelsfall an einen Experten.

Welche Steine Sie nutzen sollten

Da die Steine in Ihrem Saunaofen einer enormen Belastung ausgesetzt werden, raten wir Ihnen zu Diabassteine. Sie sind äußerst robust und strapazierfähig. Dies ist auch sehr wichtig, da die Steine auf über 100 Grad Celsius erhitzt und bei einem Aufguss mit kaltem Wasser übergossen werden. Diabassteine sind die perfekte Wahl, da sie hitzeresistent und stabil sind. Außerdem speichern sie die aufgenommene Wärme über eine lange Zeit. Beachten Sie bitte, dass die Steine regelmäßig ausgetauscht werden müssen, da Aufgüsse mit und ohne Zugabe von ätherischen Ölen Spuren auf den Steinen hinterlassen. Man geht hier von einem Zeitraum zwischen 6 und 12 Monaten aus.

Wie viele Steine Sie nutzen sollten

Dies kommt in erster Linie auf die Größe Ihres Ofens an. Je größer dieser ist, desto mehr Steine können aufgeschichtet werden. Je mehr Steine in einem leistungsstarken Ofen sind, desto schneller heizt die Sauna auf eine hohe Temperatur. Ein Aufguss entzieht den Steinen die Temperatur. Je mehr Steine im Ofen liegen, umso mehr Aufgüsse können erfolgen, ohne das Sie einen Temperaturverlust haben. Ab einer Steinmenge von circa 18 kg kommen auch Extremsaunierer auf ihre Kosten. Sie sollten die Steine so schichten, dass Hohlräume zwischen den einzelnen Steinen sind. Dies ermöglicht eine bessere Luftzirkulation und die Hitze wird besser an die Umgebung abgegeben. Bevor Sie die Steine das erste Mal anheizen, reinigen Sie diese gründlich, da sich Verpackungsreste oder Staub an ihnen befinden können.

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