Die unterschiedlichen Baumaterialien

Eine Terrassenüberdachung verschafft Ihnen zusätzlichen Lebensraum. Welche Baumaterialien es für Sie zur Auswahl gibt und wie diese beschaffen sind, erläutern wir Ihnen in diesem Ratgeber.

Die Terrassenüberdachung

Sie ist stetig allen Witterungen ausgesetzt und muss aus diesem Grund einigem Standhalten. Aus diesem Grund ist die Langlebigkeit selbstverständlich sehr wichtig bei der Auswahl des richtigen Baumaterials. Hauptsächlich werden Terrassenüberdachungen aus Holz oder Aluminium gewählt. Das typische Tragwerk wird entweder an das Wohn- oder Gartenhaus befestigt oder ist freistehend. Auch bei der Dacheindeckung haben Sie verschiedene Auswahlmöglichkeiten. Hier gibt es die Möglichkeit der Glaseindeckung oder Polycarbonatplatten. Bei der Wahl Ihrer Bedachung sollten Sie sich überlegen, wie lichtdurchlässig diese sein soll. Je nachdem wie lichtundurchlässig die Bedachung ist, fällt weniger Licht auf die Terrasse und somit auch in die Räume, an welche die Terrasse grenzt.

Unser Tipp: Gestalten Sie Ihre Terrasse so, dass sie zum Wohnhaus wie auch zu Ihrem Garten passt. Sie ist sozusagen die Brücke dieser beiden Elemente.
Außerdem ist entscheidend, wie Sie Ihre Terrasse nutzen und entsprechend einrichten. Dies bedeutet für Sie, dass Sie eine Checkliste von vier Punkten haben welche Sie „abarbeiten“ sollten:

  • Witterungsbeständigkeit
  • Lichtdurchlässigkeit
  • Baumaterial
  • Nutzung

Holz als Tragwerk

Als natürlich gewachsener Baustoff verbreitet Holz seine warme Ausstrahlung auch als Terrassengestell und ist zugleich eine naturnahe Verbindung von Wohnhaus und Garten.
Für die Konstruktion stehen Ihnen zwei Holz-Qualitäten zur Auswahl:

  • Konstruktions-Vollholz: Es besteht meist aus Kernholz, was bedeutet es wird aus den Baumstammkern gewonnen. Dies hat den Vorteil, dass es eine höhere Festigkeit hat und für Schädlinge weniger Anfällig ist.
  • Leimholz: Dies ist ein industriell erzeugtes Verbundholz, welches aus verleimten Holzbrettern besteht. Es besteht aus mindestens drei Schichten und wird aus Nadelholz gefertigt.

Wenn man beide Holzarten miteinander vergleicht, hat das Leimholz eine höhere Festigkeit sowie weniger Verzug bei Feuchtigkeit und Temperaturen und ist somit Formstabiler. Dies kommt durch das Trocknungsverfahren, welches die einzelnen Bretter durchlaufen. So befindet sich nur eine geringe Restfeuchte im Holz, weshalb es weniger arbeitet als Vollholz. Risse bilden sich bei dieser Holzart weniger aus.
Bei einer Holzüberdachung haben Sie ein Material, welches auch mit einer schwereren Bedachung, beispielsweise Dachziegel, bestückt werden kann. Wird dies fachmännisch ausgeführt, brauchen Sie keine Befürchtung bezüglich einer Absenkung oder gar einem Einbrechen der Konstruktion haben. Dennoch sollte bei Holz auch an die regelmäßige Pflege und den Schutz vor den verschiedenen Witterungen gedacht werden. So müssen Sie den Zeit- und auch Kostenaufwand für Holzpflege mit einbeziehen.

Unser Tipp: Behandeln Sie alle Holzteile vor dem Aufbau mit einer Schutzlasur und Farbe. So behandeln Sie auch alle Teile, an welche Sie nach dem Aufbau nicht mehr drankommen. Außerdem sollte ein ausreichender Dachüberstand mit eingeplant werden. Um vor Feuchtigkeit von unten zu schützen, raten wir Ihnen zu verzinkten Pfostenträgern. Diese werden auf Betonfüße montiert und bilden so das Fundament der Überdachung.

Aluminiumüberdachungen

Aluminium ist ein Leichtmetall, welches sich ebenfalls bestens als Baumaterial für das Tragwerk der Überdachung bewehrt hat. Aluminium ist trotz seiner geringeren Dichte äußerst stabil und wirkt durch seine schlichte Art sehr modern und ist eher dezent im Vergleich zu einer hölzernen Terrasse. In unserem Onlineshop finden Sie eine große Auswahl von Aluminiumüberdachungen. Im Vergleich zu Holz ist diese Variante der Terrassenüberdachung deutlich pflegeleichter, es verändert weder Form noch Aussehen und bei einer Überdachung aus Alu-Metall müssen Sie sich auch keine Gedanken um Rostentwicklung machen.

Die Anschaffungskosten sind bei einem Aluminiumgestell höher als bei einem aus Holz. Bei diesem Material haben Sie jedoch weder einen Wartungsaufwand noch entstehende Kosten durch Schutzlacke. Hier ist das Streichen und Versiegeln nicht notwendig – jedoch möglich, sollten Sie den Wunsch nach einer anderen Farbe haben.

Unser Tipp: Bei einem Anstrich von Aluminium ist das Zweischichtverfahren am optimalsten. Dafür reinigen Sie die Bauteile von Fett und Schmutz und rauen es mit Schleifpapier auf. Danach sollte ein Anstrich mit Haftvermittler erfolgen. Sobald dieser vollständig getrocknet ist, können Sie den gewünschten Decklack auftragen. Ist das Gestell, durch beispielsweise Unwetter, stark verdreck, lässt es sich schnell und einfach mit klarem Wasser reinigen. Bei hartnäckigen Flecken können Sie eine umweltfreundliche Seifenlauge verwenden.

 

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.