Schimmel im Gartenhaus

Unbeliebter Mitbewohner

Schimmel im Gartenhaus ist ein unbeliebter Mitbewohner, welchen Sie so schnell wie möglich entfernen sollten. Er greift nicht nur die Gesundheit von Ihnen und Ihren Haustieren an, er kann, in besonders schweren Fällen auch die Bausubstanz Ihres Gartenhauses in Mitleidenschaft ziehen. Wir erklären Ihnen folgend, wie Sie Schimmel vorbeugen und gegebenenfalls entfernen.

Wichtig: Lebender wie auch toter Schimmel birgt hohe Gesundheitsrisiken, unterschätzen Sie dies, kann es zu schwerwiegenden Atemwegserkrankungen führen.

Schimmel – was ist das

Vorab ist Schimmel in zwei unterschiedliche Kategorien zu unterscheiden. Es gibt Nutz- und Schadpilze. Nutzpilze finden Sie in fast allen Bereichen des täglichen Gebrauchs. Unteranderem bei Nahrungsmitteln wie Edelschimmel an Käse und Salami. Nutzschimmel wird unter anderem in der Medizin verwendet. So beispielsweise bei der Herstellung von Penicillin und Antibiotika.  Der Schadpilz hingegen kann Krankheiten auslösen und ist er erst einmal da, kann die vollständige Entfernung von Oberflächen länger dauern. Um dies zu verhindern, haben wir ein paar Tipps zur richtigen Belüftung zur Vorbeugung hier für Sie zusammengetragen.

Schimmel wächst gern an feuchten Stellen wie verdorbenen Lebensmitteln, Wänden oder auch Holz. Haben Sie eine hohe Luftfeuchtigkeit, ist dies der perfekte Nährboden für den Schadpilz. Erkennbar ist er durch seinen farbigen Belag. Schimmelpilze „ernähren“ sich von organischen Molekülen wie Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße. All diese Nährstoffe sind in Lebensmittel, im Erdboden, Holz, Staubkörnern und Leder zu finden.

Wie entsteht Schimmel

Wichtig zu wissen ist, dass Schimmelpilzsporen sich fast überall in der Luft befinden, weshalb die Ausbreitung erfolgen kann, sollten alle, für den Pilz benötigten Wachstumsbedingungen vorhanden sein. Hier kommt das Stichwort „richtige Belüftung“ ins Spiel. Bildet sich Tauwasser oder kondensierter Wasserdampf auf den Oberflächen und wird dann nicht ausreichend gelüftet, ist das die beste Voraussetzung zur Bildung von Schimmelpilzen. Aber auch wenn Sie undichte Stellen haben und das Holz ständig nass oder feucht ist, entsteht solch ein Schadpilz.
Schimmelbildung vorbeugen

  • Das wichtigste ist das regelmäßige Lüften. Besteht eine regelmäßige Luftzirkulation oder ist sogar ein Lüftungsgitter verbaut, ist die Wahrscheinlichkeit, einen Schimmelpilz zu bekommen sehr gering.
  • Prüfen Sie in regelmäßigen Abständen, ob Ihr Gebäude wasserdicht ist. Schon die kleinste undichte Stelle im Holz kann zu einer großflächigen Schimmelbesetzung kommen.
  • Auch Luftentfeuchter können Ihnen helfen, für ein gutes Raumklima innerhalb Ihres Gartenhauses zu sorgen.
  • Grünpflanzen sorgen ebenfalls für ein gutes Raumklima, aber bitte nicht zu viel, denn zu viele Pflanzen erhöhen die Luftfeuchtigkeit.
  • Sollten Sie auf Nummer sicher gehen wollen, gibt es auch die Option einen sogenannten Schimmelwächter anzubringen. Dieser schlägt Alarm, sobald der ungebetene Gast eintrifft.

Schimmelbefall – Tipps Entfernung

Schimmel bedroht Ihre Gesundheit, deshalb ist es so wichtig, diesen komplett zu entfernen und vorzusorgen, dass dieser nicht wiederkommt. Ethanol- und alkoholbeständige Schimmelentferner helfen Ihnen dabei, den Schimmelpilz Einhalt zu bieten. Bei einem Befall auf Holz sollten Sie nach der akuten Entfernung die betroffenen Stellen abschleifen und mit einer Isolierfarbe neu streichen. Die erneute Imprägnierung der betroffenen Stelle, erschwert es dem Schimmelpilz „wiederzukommen“. Außerdem ist es sehr wichtig, den Ursprung des Schimmels zu finden und ebenfalls zu beheben. Ist Ihr Gartenhaus komplett dicht? Lüften Sie regelmäßig, um eine gute Luftzirkulation innerhalb des Häuschens zu haben? Bei Schimmelbefall sollten Sie schnell handeln, damit es nicht dazu kommt, dass beispielsweise die Blockbohlen werden müssen.

 

Hinweis: Alle Angaben sind ohne Gewähr!

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